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Leben und Arbeiten in der Schweiz

Fällt Ihnen zum Thema Schweiz auch gute Schoggi, Käse, Wilhelm Tell, direkte Demokratie, St. Moritz und das Matterhorn ein?

Um es gleich zu sagen:

Die Schweiz ist ein tolles Land und genau das empfinden auch die Schweizer!
Sie sind stolz auf ihre Eigenständigkeit, ihre Kultur, ihre florierende Wirtschaft, ihren hohen Lebensstandard und ihre Vielsprachigkeit.
Es wird italienisch, französisch, schweizerdeutsch und in Graubünden rätoromanisch geprochen.
Schweizerdeutsch ist ein Sammelbegriff für, je nach Region, unterschiedliche Dialekte. Es ist für die Mehrheit im Land gesprochene Muttersprache und das sowohl für den Hochschulprofessor als auch den Älpler.
Schweizerdeutsch bedeutet Identität und Heimat.
Daneben hat eine europäische Studie ergeben, dass 91% der Schweizer mindestens eine Fremsprache sprechen und 66% soger zwei oder mehr. In Deutschland sind es 61%, die eine Fremsprache sprechen und nur 27% schaffen es auf eine zweite oder mehr.
 
Die Schweiz ist ein Einwanderungsland und hat den höchsten Ausländeranteil aller europäischen Staaten. Den wirtschaftlichen Aufschwung, die Arbeitslosenquote liegt bei 3.1%, der letzten Jahre, konnte die Schweiz nur dank der Hilfe ausländischer Arbeitskräfte schaffen. Hochqualifiziertes Fachpersonal kommt aus dem asiatischen Raum sowie aus Mittel- und Nordeuropa in die Schweiz. Das Gesundheitswesen wäre ohne Fachleute, insbesondere aus Deutschland, nicht aufrecht zu erhalten. Hier liegt der Anteil an Ausländerinnen und Ausländer bei über 35%.
Dieser hohe Ausländeranteil bringt so manchem Schweizer Sorgenfalten auf die Stirn.
So ist z.B. der "Ruckzuck-Preuße", der ohne Umschweife auf den Punkt kommt, nicht sehr beliebt.
Der kommunikative Umgang ist gelassener, ruhiger und freundlicher.
 
Das Ausbildungssystem für pflegende Berufe ist in der Schweiz in den letzten Jahren grundlegend reformiert und den EU-Richtlinien angepasst worden. Die Ausbildung wird auf Fachhochschulniveau absolviert. Für die Anerkennung der ausländischen Diplome ist das Bundesamt für Gesundheit bzw. das SRK zuständig.
Wenn auch die Anerkennung des Diploms nicht zwingend nötig ist, so ist sie doch sinnvoll und oft gewünscht.

Die Patienten- und Personalzufriedenheit ist nach einer Untersuchung der Uni Basel in Schweizer Spitälern sehr hoch. Das Arbeitsumfeld und die Arbeitszufriedenheit des Personals wird im Schnitt deutlich besser als in Deutschland beurteilt. Die Schweizer Spitäler und Klinken zeichnen sich durch moderne Arbeitsbedingungen und ein wertschätzendes Arbeitsklima aus. Die Pflege ist sehr patientenorientiert und die Ärzte und Pflegenden haben, dank eines höheren Personalschlüssels, mehr Zeit um sich auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten einzulassen. Grundsätzlich sind Deutsche Ärzte ihren Schweizer Kolleginnen und Kollegen gleichgestellt und sehr willkommen.

Löhne werden kantonal geregelt und sind sehr attraktiv. Sie bewegen sich für Pflegefachpersonal je nach Ausbildungsstand, Berufserfahrung, Fachweiterbildung und Kanton zwischen CHF 5’200.- und CHF 8000.- monatlich x 13 ohne Dienstentgelte.

Leben und Arbeiten in der Schweiz? Ja! Mehrsprachigkeit, kulturelle Vielfalt, hohe Lebensqualität, zum Teil spektakuläre Landschaften und freundliche Menschen zeichnen die Schweiz aus. Sie können den Reiz einer Großstadt wie Genf, Bern, Basel oder Zürich erleben, in einer herrlichen Bergwelt Ruhe finden oder bei einem Cappuccino das südländische Flair am Lago Maggiore genießen.

Kommen Sie und lernen Sie die Schweiz und die Schweizer kennen, bleiben Sie für ein paar Jahre oder auch für immer ........ wer weiß?

Wir freuen uns den für Sie richtigen Arbeitsplatz zu finden und Sie auf Ihrem Weg begleiten zu dürfen.

Ihre

Gabriele van Wickeren
Personalberaterin / Hebamme

Infos:  www.eda.admin.ch/eda/de/home/einreise-und-aufenthaltinderschweiz/aufenthalt-in-derschweiz.html